Wissen schafft Heilung

Sprechstunde für Acne inversa (Hidradenitis suppurativa)

Unsere Klinik ist unter anderem spezialisiert auf die Diagnostik und stadiengerechte Therapie der Acne inversa. In unserer Spezialsprechstunde bieten wir den betroffenen Patienten eine individuell angepasste Versorgung nach neuester Studienlage unter Berücksichtigung medikamentöser und chirurgischer Therapieverfahren an.

Was ist Acne inversa?

Acne inversa, oder auch Hidradenitis suppurativa genannt, ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Haut, bei der es zum wiederholten Auftreten von schmerzhaften, entzündlichen Knoten sowie Abszessen kommt. Diese treten vor allem im Bereich der Achseln, im Leisten- oder Genitalbereich und am Gesäß auf, gelegentlich sind auch die Oberschenkelinnenseiten, der Bereich unter den Brüsten oder die Bauchfalten betroffen. Bei wiederholten Entzündungen kann es im Verlauf der Erkrankung ohne eine passende Therapie zur Entstehung von Narbensträngen oder Fistelgängen kommen, die mit weiteren Schmerzen sowie Bewegungseinschränkungen einhergehen können.

Leistungsspektrum unserer Spezialsprechstunde

  • Individuelles Beratungsgespräch inkl. Erörterung aller konservativen und operativen Behandlungsmöglichkeiten bei Erstvorstellung
  • Einleitung einer stadiengerechten topischen und/oder medikamentösen Therapie einschließlich der modernen Biologika-Therapie mit dem für die Acne inversa zugelassenen Medikament Adalimumab
  • Therapieüberwachung und therapiebegleitende Versorgung der Patienten
  • Operationsplanung bei fortgeschrittener Erkrankung
  • Stationäre Behandlung inkl. Anleitung des Patienten zur postoperativen Wundpflege sowie Planung der postoperativen Überleitung in die ambulante Versorgung (u.a. Organisation einer ambulanten häuslichen Wundversorgung)
  • Engmaschige postoperative Wundkontrollen

Forschung

Zur Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten unserer Patienten führen wir an unserem Zentrum für Acne inversa auch klinische und experimentelle Studien u.a. zu Therapiealternativen bei Acne inversa durch. So können wir u.a. im Rahmen der klinischen Studien betroffenen Patienten bei Versagen der bisher zugelassenen Medikamente Zugang zu neuen, innovativen Behandlungen verschaffen.

Ausgewählte Publikationen:
Schuch A, Absmaier-Kijak M, Volz T. Acne inversa/Hidradenitis suppurativa – von der Pathogenese zur Therapie. Akt Dermatol. 2019;45(06):277-287

Schuch A, Fischer T, Boehner A, Biedermann T, Volz T. Successful treatment of severe recalcitrant Hidradenitis Suppurativa with the Interleukin-17A antibody Secukinumab. Acta Derm Venerol. 2018;98(1):151-152